Rollrasen Service der Blog

Rollrasen Service der Blog

About the Blog

Rollrasen für jedermann, ganz einfach. Kein warten... sondern das schnelle Grün!

Ganz einfach mit Rollrasen


Dünger und Düngung

Startdünger / DüngerPosted by Admin Sun, February 16, 2014 21:14:57
In jedem Frühjahr (Februar/März) sollte der Rasen eine Startgabe von mindestens 100g/m² bekommen. Im Jahresverlauf sollte der Rasen 4-5x mit ca. 50g/m²gedüngt werden. Die letzte Gabe im Oktober, damit der Rasen nicht zu schwach in den Winter geht. Wichtig ist die gleichmäßige Verteilung, damit es keine Verbrennungen gibt.

In der Vegetationszeit von Ende Februar bis Ende Oktober 4-5x mit einem Rollrasendünger düngen.

Optimale Düngung

Nur die richtige Nährstoffversorgung sorgt auf Dauer für einen dichten kräftigen Rasen

Das Thema Düngung wird von vielen Gartenbesitzern noch immer unterschätzt. Fragen zu Rasenproblemen, die uns über das ganze Jahr gestellt werden, haben zu über 90 % in ungenügender, bzw. falscher Düngung ihren Ursprung. Jeweils eine Düngung im Frühjahr und im Herbst ist nicht ausreichend!

Womit düngt man?

Die bekanntesten Rasendünger sind die rein mineralischen Blaukorndünger und die rein organischen Dünger. Im Folgenden wird jedoch erklärt, warum diese den Rasen nicht optimal versorgen. Der rein mineralische Volldünger zeigt seine schnelle Wirkung bereits nach 2-3 Tagen. Diese nimmt aber bereits nach 2-3 Wochen wieder ab. Das Erscheinungsbild wird somit nicht langfristig verbessert. Bei der Verwendung dieses Düngers kommt es außerdem sehr häufig zu Verbrennungen, die aus ungleichmäßigen und falschen Ausbringungen resultieren. Organische Dünger (die meisten Langzeitdünger), die aus Stoffen wie Treber, Hühnerkot, Melasse, Hornspäne u.ä. bestehen, müssen durch Bodenorganismen erst einmal in Nährstoffe umgewandelt werden. Aufgrund dessen dauert es einige Zeit bis eine Wirkung zu erkennen ist. Sie ist dabei stark von der Bodentemperatur abhängig. Die Bodenfruchtbarkeit insgesamt wird allerdings deutlich verbessert. Trotzdem leiden Rasenflächen, die rein organisch gedüngt werden, aus genannten Gründen oft an Unterversorgung – Moos breitet sich aus. Ein organisch-mineralischer Mehrnährstoffdünger, welcher die positiven Aspekte beider Dünger vereint, hat den besten und einfachsten Erfolg. Der mineralische Anteil sorgt für eine schnelle, der organische Anteil für eine Langzeitwirkung. Durch letzteren wird außerdem die Wasser- und Nährstoffkapazität des Bodens verbessert.

Wann düngt man?

Sehr früh im Jahr beginnen die Gräser Nährstoffe aufzunehmen, daher sollte man Anfang bis Mitte März die erste Düngung vornehmen. Zuvor sollte man den Rasen kurz mit einer Laubharke auflockern, um den Wurzeln Zugang zu Sauerstoff zu ermöglichen und altes, abgestorbenes Gras zu entfernen. Je früher man düngt und damit die Gräser versorgt, desto eher dominieren diese wieder die Rasenfläche. Durch eine frühe Düngung wird das Vertikutieren überflüssig! Falls man sich das Vertikutieren nicht nehmen lassen möchte, sollte man jedoch vorher düngen. Denn die Rasenpflanzen sind durch den Stress des Winters hungrig. Außerdem wird durch das Vertikutieren die Blattmasse, sowie die Wurzelausläufer der treibenden Gräser verletzt und abgeschnitten. Daraus folgt, dass die „Frühjahrslücken“ im Rasen nicht so schnell wieder zuwachsen, welche zusätzlich noch den Nährboden für Unkrautsamen, wie z.B. die des Löwenzahns, bilden. Moos wächst nur dort, wo Nährstoffmangel herrscht! Mit einer fachgerechten Düngung sorgt man somit vor. In einem biologisch aktiven Rasenboden, der durch eine organisch-mineralische Düngung und Bodenstartergaben entsteht, zersetzen die Mikroorganismen den eventuellen Rasenfilz.